Auch nicht im Paradies

Tja, es mag euch so vorkommen, aber leider ist auch hier im paradiesischen Südspanien unsere Freude nicht ganz ungetrübt. Neben uns thront das Küstendorf Mojacar wie jeden Tag in der Sonne, aber die Nachrichten von überall her berühren uns natürlich genauso wie euch alle. Heute wurden außerdem alle schon genehmigten Dienstreisen von Unimitarbeitern wieder gestrichen und ich muss nun mit der Uni verhandeln, was in unserem Fall zu unternehmen ist. Spanien wird sicherlich sehr bald drastisch auf Covid19 reagieren, weil hier die Fallzahlen besonders im Norden und in Madrid weiterhin exponentiell wachsen (in der Provinz Almeria gibt es bislang nur 3 Fälle und wir finden, dass so ein Campingplatz eigentlich ein ganz guter Ort ist, um sich nicht anzustecken…). Kann aber sein, dass wir bald zurückkommen müssen, kann aber auch sein, dass wir hierbleiben müssen. Wir versuchen es möglichst gelassen zu nehmen und einfach jeden Tag hier zu genießen. Heute war es so warm, dass ich einen Ausflug im Kajak aufs Meer gewagt habe, ansonsten haben wir die leeren Strände und die schöne Natur genossen. Kulturstätten werden wir in den nächsten Wochen wohl nicht anschauen. Schade! Granada, Alhambra, Almeria, Malaga…

Das stammt von Hella, einer Teilnehmerin unseres Meditationsleiterkurses.

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